So erstellen Sie ein Bewerbungsvideo für den College-Fußball
Ein gutes Bewerbungsvideo ist kurz, beginnt mit den besten Momenten und macht Ihr Kind leicht auffindbar. Es braucht keinen professionellen Schnitt. Hier steht, was College-Trainer von einem solchen Video erwarten und was sie zum Abschalten bringt.
Wofür das Video da ist
Über ein Bewerbungsvideo sehen die meisten College-Trainer Ihr Kind zum ersten Mal. Sie schauen es sich an, um zu entscheiden, ob sie genauer hinsehen: ein ganzes Spiel anschauen, zu einem Turnier kommen, anrufen. Seine Aufgabe ist also nicht, alles zu zeigen, sondern einem Trainer Lust auf mehr zu machen. Schicken Sie es mit der ersten E-Mail an jeden Trainer, und stellen Sie den Link in das Profil Ihres Kindes.
Kurz, das Beste zuerst
- Drei bis sechs Minuten. Bei längeren Videos hören Trainer auf zuzuschauen.
- Zwanzig bis fünfundzwanzig Szenen für einen Feldspieler.
- Die besten Momente in den ersten dreißig Sekunden. Viele Trainer entscheiden so schnell. Dann der Rest dessen, was die Position Ihres Kindes verlangt.
- Jede Szene beginnt ein paar Sekunden vor dem Moment, damit der Trainer die Entscheidung sieht, und endet kurz danach.
Machen Sie Ihr Kind leicht auffindbar
- Eine Intro-Karte: Name, Abschlussjahrgang, Position, Rückennummer und Trikotfarbe, Vereinsteam und Liga sowie Kontaktdaten Ihres Kindes und des Vereinstrainers. Zeigen Sie die Kontaktdaten am Ende noch einmal.
- Eine Markierung auf Ihrem Kind zu Beginn jeder Szene: ein Kreis, ein Pfeil oder ein Spotlight, einfach und kurz. Ein Trainer, der Ihr Kind suchen muss, hört auf zuzuschauen.
Spiele, nicht Training
Trainer wollen sehen, wie Ihr Kind in echten Spielen gegen echte Gegner entscheidet und reagiert, daher sollten die Videos von Feldspielern Spielszenen zeigen. Fehler, die Ihr Kind wieder ausbügelt, sind in Ordnung: Trainer sehen gern, wie sich ein Spieler anpasst.
Torhüter sind die Ausnahme. Ein Torhüter hat nur wenige Ballkontakte pro Spiel, daher ergänzt ein Torhütervideo die Spiele um Trainingsaufnahmen: Paraden zu beiden Seiten, Fangen und Abwehren, Flanken, Eins-gegen-eins-Situationen und jede Art von Spieleröffnung (Abstöße, Abschläge, Abwürfe, Rückpässe), wobei die Kamera langen Abschlägen folgt, um die Weite zu zeigen.
Was Sie für jede Position zeigen sollten, steht in worauf Trainer achten, nach Position.
Aufnahmen, mit denen Trainer etwas anfangen können
- Filmen Sie von weit oben, nahe der Mittellinie, mit Stativ.
- Im Querformat, immer.
- Weitwinklig. Trainer wollen den Raum, die Laufwege und die Passoptionen sehen, nicht nur den Ball. Behalten Sie den Teil des Spielfelds, in dem der Ball ist, im Bild, und zoomen Sie nicht hinein und heraus.
- Folgen Sie dem Ball ruhig, und filmen Sie das ganze Spiel durch.
Mehr dazu in so filmen Sie ein Spiel mit dem Handy.
Auch ganze Spiele
Trainer, denen das Video gefällt, fragen fast immer nach ganzen Spielen. Halten Sie ein oder zwei aktuelle bereit, ungeschnitten, weitwinklig gefilmt, am besten gegen starke Gegner, und schreiben Sie in die E-Mail, welche Rückennummer Ihr Kind trägt und in welcher Farbe.
Schnitt: schlicht halten
- Musik ist nicht nötig. Viele Trainer schauen ohne Ton; wenn Sie Musik hinzufügen, halten Sie sie leise und ohne anstößige Texte.
- Keine Effekte. Einfache Schnitte zwischen den Szenen, wenig Zeitlupe und kein langer Vorspann.
- Durchgehend dieselbe Qualität: Lassen Sie einen tollen Moment weg, wenn das Bild zu schlecht ist, um ihn zu erkennen.
Versenden
- Ein Link, kein Anhang. Stellen Sie das Video online, wenn Sie möchten als nicht gelistet, und prüfen Sie, ob es auf einem Handy läuft.
- Ein klarer Titel: Name, Abschlussjahrgang, Position und Verein.
- Halten Sie es aktuell, jede Saison oder schon früher nach einer starken Serie von Spielen. Trainer wollen Ihr Kind so sehen, wie es jetzt spielt, also ersetzen Sie die älteren Szenen.
Die üblichen Fehler
- Zu lang, oder die besten Momente in der Mitte versteckt.
- Keine Intro-Karte oder keine Markierung: Der Trainer findet Ihr Kind nicht.
- Zu nah gefilmt, vom Boden aus oder mit Hinein- und Herauszoomen.
- Nur Tore, nichts vom Rest des Spiels.
- Alte Szenen von vor zwei Saisons.
- Musik lauter als das Spiel.